Ein Gespräch über Kognition: Was ist hohe Kognition?
Wenn du dich oft im Internet bewegst, hast du höchstwahrscheinlich schon die abgedroschene Phrase gehört: „Man kann nie Geld verdienen, das über den eigenen Horizont hinausgeht.“ Dieser Satz klingt beeindruckend, aber wir sollten das „Geld“ für einen Moment beiseitelegen und uns zuerst der grundlegendsten Frage widmen: **Was genau ist „Kognition“?**
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## Sprechen wir über „Kognition“: Deine vermeintliche Denktiefe könnte nur ein Missverständnis sein Hallo zusammen, ich bin Laogou. Heute sprechen wir über das Wort „Kognition“. Wenn du dich oft im Internet bewegst, hast du wahrscheinlich schon oft diesen abgedroschenen Satz gehört: „Man kann niemals Geld verdienen, das außerhalb der eigenen Kognition liegt.“ Dieser Satz klingt beeindruckend, aber lass uns das „Geld“ mal beiseitelegen und uns zuerst mit der grundlegendsten Frage beschäftigen: **Was genau ist „Kognition“ eigentlich?** ### I. Was ist „Kognition“? „Kognition“ ist ein ziemlich abstraktes Wort und kein geheimnisvolles akademisches Privileg. Aus Laogous Sicht: **Deine Reihe von Gedanken, Vorstellungen und Handlungen bezüglich einer Sache, die sich überlagern, bilden deine „Kognition“ dieser Sache.** Nehmen wir das Wort „Kognition“ selbst als Beispiel: Was ist deine erste Reaktion, wenn du dieses Wort hörst? Hältst du es für notwendig, es zu verstehen? Wie planst du, es zu lernen? Wirst du es nach dem Lernen nutzen, um dein Handeln zu leiten, oder als Kapital zum Angeben? Diese Kette von Gedanken und Handlungen, die sich auf „Kognition“ selbst beziehen, bildet deine Kognition des Wortes „Kognition“. Da Kognition eine Kombination aus subjektiven Gedanken und Handlungen ist, führt dies zwangsläufig zu einer Schlussfolgerung: **Die Kognition jeder Person bezüglich derselben Sache ist völlig unterschiedlich.** - Ein Arzt betrachtet Geburt, Alter, Krankheit und Tod, dahinter steckt die Kognition physiologischer Mechanismen und klinischer Erfahrung; - Ein Anwalt betrachtet weltliche Streitigkeiten, dahinter steckt die Kognition von Gesetzestexten und dem Spiel um Rechte und Pflichten. Beruf und Erfahrung führen dazu, dass Menschen in bestimmten Bereichen mit höherer Wahrscheinlichkeit ein tieferes Verständnis entwickeln, aber das ist nicht absolut. Selbst wenn es derselbe Baum ist, sieht der Schreiner Möbelholz, der Maler Licht und Schatten sowie Farben, der Biologe Zellstrukturen – es gibt keine absolute Überlegenheit oder Unterlegenheit, nur die Rahmenbedingungen sind unterschiedlich. ### II. Was ist gute „Kognition“? Viele Leute denken, dass hohe Kognition gleichbedeutend mit „intelligent“ oder „viel wissen“ ist. Laogou meint, das ist nur die Oberfläche. Die Essenz wirklich guter Kognition liegt in „Selbsterkenntnis“ und „Bescheidenheit“. Gute Kognition umfasst mindestens drei Ebenen: - **Sich selbst richtig erkennen können**: Klar wissen, wo die eigenen Wissensgrenzen liegen, Glück nicht als Fähigkeit missverstehen und blinde Flecken nicht ignorieren. - **Experten erkennen können**: Wenn man auf Bereiche stößt, die das eigene Verständnis übersteigen, objektiv beurteilen können, wessen Kognition in dieser Richtung höher ist als die eigene, und nicht instinktiv widersprechen. - **Umsetzen und aufnehmen können**: Wenn man weiß, dass man etwas nicht lernen kann, die Arroganz beherrschen und den Rat von Experten annehmen können; wenn man die Fähigkeit hat zu lernen, die eigene Haltung ablegen und lernen können, um sich zu verbessern. Letztendlich ist gute Kognition eine **Fähigkeit zur Selbstkorrektur**. ### III. Was ist wahre „hohe Kognition“? Nachdem wir das oben Geklärte verstanden haben, können wir „hohe Kognition“ in zwei Formen zerlegen: 1. **Hohe Kognition bezüglich einer „spezifischen Sache“**: Zum Beispiel kennst du eine seltene Pflanze, ich nicht; du bist im Cockpit eines Flugzeugs mitgeflogen, ich nur in der Passagierkabine. Deine Kognition in dieser spezifischen Angelegenheit ist höher als meine. Diese Art von hoher Kognition wird im Wesentlichen **Informationsunterschied und Erfahrungssammlung** genannt. 2. **Hohe Kognition bezüglich der „Kognition“ selbst**: Was in der Psychologie oft als **Metakognition** (das Nachdenken über das Denken selbst) bezeichnet wird. Offensichtlich ist die zweite die wahre „hohe Kognition“. Personen, die nur die erste Art von hoher Kognition besitzen, könnten in einem anderen taktischen Umfeld zu Anfängern werden; während Personen mit der zweiten Art von hoher Kognition wie ein aufrüstbares „Basissystem“ sind. Sie wissen, wie man schnell kognitive Modelle für neue Bereiche aufbaut, wissen, wie man Ehrfurcht vor dem Unbekannten bewahrt, und wissen auch, wie man die Intelligenz anderer nutzt, um eigene Schwächen auszugleichen. ### IV. Warum heißt es, man kann „kein Geld außerhalb der eigenen Kognition verdienen“? Zurück zum Satz vom Anfang. Warum werden viele Menschen durch einen Trend oder Glück reich und verlieren am Ende alles aufgrund ihrer eigenen (mangelnden) Fähigkeiten? Denn das Wesen des Reichtums ist eine umfassende kognitive Abbildung von Produktivität, Geschäftsgesetzen, menschlicher Natur und Risikokontrolle. Wenn der Reichtum plötzlich deine grundlegende Kognition weit übersteigt, hat der Markt tausend Wege, das überschüssige Geld zurückzuholen – zum Beispiel durch blinde Expansion, Hebelwirkung, betrügerische Investitionen oder fatale strategische Entscheidungen. Geld, das durch Glück verdient wurde, ist, wenn du nicht die passende „Metakognition“ hast, um es zu schützen (die eigenen Grenzen kennen, professionellen Rat einholen, Marktgesetze respektieren), nur „vorübergehend“ in deiner Tasche deponiert worden. ### V. Wie kann man die eigene Kognition verbessern? Die Verbesserung der Kognition geschieht niemals durch das Auswendiglernen einiger hochtrabender Begriffe, Laogou hat drei bodenständige Richtungen zusammengefasst: - **Eine „leere Tasse“-Mentalität entwickeln**: Die gewohnte Phrase „Ich dachte“ durch „Ist das wirklich so?“ ersetzen; die eigene Unwissenheit anzuerkennen, ist der Ausgangspunkt für kognitive Weiterentwicklung. - **Diverse Denkmodelle etablieren**: Die Welt nicht nur mit einem Hammer betrachten. Lerne etwas über Wirtschaft, Psychologie, systemisches Denken, um dieselbe Sache aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. - **Wissen und Handeln vereinen, Evolution durch Feedback erzwingen**: Kognition darf nicht nur im Kopf bleiben. Gedanken leiten Handlungen, Handlungen erzeugen Ergebnisse, Ergebnisse speisen das Denken zurück – je schneller dieser Kreislauf sich dreht, desto schneller entwickelt
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